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Tytuł: Der mond ist aufgegangen

  • Wykonawca: Herbert Gronemeyer
  • Wy¶wietleń: 213

  
   Der Mond ist aufgegangen,
  die goldnen Sternlein prangen
  am Himmel hell und klar
  
  Der Wald steht schwarz und schweiget
  und aus den Wiesen steiget
  der weiße Nebel wunderbar
  
  Wie ist die Welt so stille?
  Als in einer Dämmrung Hülle
  so traulich und so hold
  
  als eine stille Kammer
  wo ihr des Tages Jammer
  verschlafen und vergessen wollt
  
  Seht ihr den Mond dort stehen?
  Er ist nur halb zu sehen
  und ist doch rund und schön
  
  So sind wohl manche Sachen
  die wir getrost belachen
  weil unsre Augen sie nicht sehn
  
  So legt euch denn ihr Brüder
  in Gottes Namen nieder
  kalt ist der Abendhauch
  
  Verschon uns, Gott, mit Strafen,
  und laß uns ruhig schlafen,
  und unsern kranken Nachbarn auch.