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Tytuł: Trauer

  • Wykonawca: Herbert Gronemeyer
  • Wyświetleń: 321

  
   Lichter spiegeln sich
  in schmutzig-nassen Pfützen,
  gelb und fettig, schmutzig auch und schwer.
  Helle Häuserfenster können gar nichts nützen.
  Tore, Hallen hehr und leer.
  
  Liegt der Nebel müde auf den Straßen
  und der Regen rinnt und rinnt.
  Menschen sind zu traurig,
  um sich noch zu hassen,
  und es hüstelt irgendwo ein Kind.
  
  In den Gärten liegen
  halbverfaulte Blätter,
  stehen Bänke, traurig, naß und grau,
  Kommt die Sonne immer seltener und später,
  nimmt's der Mond mit scheinen nicht genau.
  
  Dringt das halbe Tageslicht
  noch durch den Nebel,
  trüb und grau und klebrig schwer.
  Klirrt die Wache schläfrig mit dem Säbel
  und ein nasser Vogel zittert sehr.
  
  Dringt das halbe Tageslicht
  noch durch den Nebel,
  trüb und grau und klebrig schwer.
  Klirrt die Wache schläfrig mit dem Säbel
  und ein nasser Vogel zittert sehr.